Anmelden

Tolle Reihe mit Schwung beendet

Roggenburg 09.08.2009 (mde) - Etwa 350 Musikerinnen und Musiker aus Biberach, Schießen, Meßhofen, Breitenthal und Illerberg/Thal begeisterten in sechs Konzerten der Reihe "Blasmusik im Klosterhof - Auf nach Roggenburg" über 2000 Blasmusikfans. Dies bemerkte der Ehrenvorsitzende des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes und "Vater der Konzertreihe", Roggenburgs Bürgermeister Franz-Clemens Brechtel, am Ende des letzten Konzertes nicht ohne Stolz. Seine "Heimatkapelle" aus Illerberg/Thal setzte einen beschwingten Schlusspunkt unter das inzwischen weit über Roggenburgs Grenzen hinaus bekannte Konzertereignis. Unter ihrem Dirigenten Oliver Doneck sorgten die 25 Musikanten für ein sommerliches Open-Air-Feeling, obwohl ihr Konzert in die Turnhalle verlegt werden musste. Das hielt die etwa 250 Konzertbesucher nicht davon ab, ihrer Begeisterung freien Lauf zu lassen.

Mit Balladen, Musicals, Rock-Nummern und fröhlichen Marschen zeigte die Kapelle, dass sie über ein vielfältiges Repertoire verfügt, das von konzertanter bis zu traditioneller Blasmusik reicht. Seit 1854 wird in Illerberg/Thal im Verein musiziert. Roggenburgs Bürgermeister war dort über ein Jahrzehnt lang als stellvertretender Dirigent, Klarinettist und Saxofonist tätig. "Wir Musikanten" wünschte er sich als Zugabe, um damit zu unterstreichen, dass Blasmusik in Roggenburg und in der Region eine unüberhörbare Stimme hat und zwischen Jung und Alt ein Band der Freundschaft knüpft. "Wir werden auch im nächsten Jahr dieses Freundschaftsband mit der Fortsetzung der Reihe 'Blasmusik im Klosterhof' stärken", versprach Brechtel und der Beifall der Gäste zeigte, dass es für sie auch 2010 wieder heißen wird "auf nach Roggenburg". Der Vorsitzende des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM), 2. Bürgermeister Gerhard Snehotta, beendete die Konzertreihe mit dem Dank an alle Musikerinnen und Musiker. Er vergaß auch die Feuerwehr Roggenburg nicht, die dafür sorgte, dass Leib und Seele nicht zu kurz kamen und alle organisatorischen Dinge von der Bestuhlung bis zur technischen Einrichtung klappten. Dem Publikum dankte er, dass es die Bemühungen des ASM unterstütze, das Kulturgut Blasmusik immer populärer zu machen und in die Herzen der Zuhörer zu tragen.