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Vorstand der Musikkapelle hat sich stark verjüngt

von Ursula Katharina Balken

Vöhringen Martin Miller steht weiterhin an der Spitze der Musikkapelle Illerberg-Thal. Ihm steht als „Vize“ Benedikt Lutz zur Seite. Das Vertrauensvotum für das Führungsduo wie auch für die übrigen Vorstandsmitglieder fiel einstimmig aus. Bei der Generalversammlung im Gasthaus „Zum Hobel“ unterstrich Miller die „gute Zusammenarbeit“ mit dem neuen Dirigenten Michael Werner.

Im vergangenen Jahr gab es bei der Musikkapelle Illerberg-Thal einen Dirigentenwechsel. Dass es mit Michael Werner „gut läuft“, betonte Vorsitzender Miller in seinem Rückblick. Dass die Nachwuchsarbeit wieder „optimiert werden muss“, war ein Anliegen Millers und war sich darin mit der übrigen Vorstandschaft einig.

Doris Grathwohl und Tanja Graß, im Doppelpack für die Jugendarbeit (Ausbildung und Bläserprüfungen wie auch für die Jugendkapelle) zuständig, berichteten über die stattgefundenen Veränderungen: Wenn auch zunächst auf Testbasis gelaufen, so gestaltete sich der Zusammenschluss mit den jugendlichen Musikern aus dem Sendener Stadtteil Wullenstetten und den Jungmusikern der Dorfmusikanten aus dem Sendener Stadtteil Aufheim erfreulich. Auch ein Name für die neue Jugendkapelle ist schon gefunden: „Jugendorchester WITA.“

„Das gemeinsame Musizieren in einer Kapelle dieses Formates wird die Jugendlichen zwar mehr fordern, aber auch mit Sicherheit mehr Freude machen.“ Doris Grathwohl merkte an, dass auch aus den Reihen der aktiven Musiker einige die Bläserprüfungen nachholen wollten und dafür auch wieder Unterricht nehmen. Das beweise Einsatzbereitschaft. Damit komme man auch dem Ziel des neuen Dirigenten entgegen, der sagte, „man merkt, dass die Kapelle musikalisch vorankommen möchte.“ Sich 2010 intensiver um Nachwuchs zu mühen, sei erklärtes Ziel.

Dirigent Michael Werner, der erst seit kurzer Zeit das Orchester leitet, freute sich, dass er von der Kapelle mit „offenen Armen empfangen wurde.“ Beweggründe, sich für die Musikkapelle Illerberg-Thal zu entscheiden, war der „nette, persönliche Kontakt, der sofort zustande gekommen ist.“ Auch zeigte sich Werner von den musikalischen Fähigkeiten der Kapelle angetan. Seine Arbeit, so meinte er, trage bereits Früchte. Das Adventskonzert in der St. Martinskirche war beifällig aufgenommen worden. Nächstes Ziel ist für ihn das Frühjahrskonzert. Termin dafür ist Samstag, 20.März.

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© by Augsburger Allgemeine - NUZ (Artikel vom 04.02.10)